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Teilprojekt 1 – Zubringer Neufeld
- Tunnelstrecke zwischen Tiefenaustrasse und Autobahnanschluss Neufeld in Bern
- Bauzeit: 2006–2009
- Bauherrschaft: Kanton Bern im Auftrag des Bundes
- Zweck: Mit dem Bau des Neufeld-Zubringers soll das Stadtzentrum von Bern besser an die Autobahn A1 angebunden werden. Gleichzeitig wird das Länggass- und Rossfeldquartier vom massiven Durchgangsverkehr entlastet. Die neue Strasse stellt eine direkte, unterirdische Verbindung zwischen der Tiefenaustrasse und dem Autobahnanschluss Neufeld her.
- Bauarbeiten: Das Projekt besteht aus dem Umbau des Autobahnanschlusses Neufeld, dem Neufeldtunnel, dem Knoten Tiefenaustrasse und der Umgestaltung des Knotens Henkerbrünnli. Der 556 Meter lange, zweispurige Neufeldtunnel wird im Tagbau erstellt.
- Besonderheiten: Parallel zur Erstellung des Zubringers Neufeld werden durch die Stadt Bern in den angrenzenden Quartieren und beim Bahnhof Bern eine Reihe von Verkehrslenkungs- und Verkehrsberuhigungsmassnahmen umgesetzt (Teilprojekt 2 und 3).
- Kosten: Der Neufeldtunnel kostet rund 60 Millionen Franken. 74 Prozent davon trägt der Bund, je 13 Prozent tragen Kanton und Stadt Bern.
- Kontaktperson: Aldo Quadri, Telefon 031 633 35 48
- Weitere Infos: www.neufeld-zubringer.ch
Teilprojekt 2 – Zwingende Verkehrslenkungsmassnahmen
- Zwingende Verkehrslenkungsmassnahmen in der Neubrück-, Mittel- und Halenstrasse
- geplante Bauzeit: Juli 2008 bis ca. Ende 2009
- Bauherrschaft: Stadt Bern
- Zweck: Während der Durchgangsverkehr von der A1 ins Stadtzentrum über den neuen Neufeldtunnel geführt wird, soll das Länggassquartier vom Verkehr entlastet und für die Bewohner lebenswerter gestaltet werden. Dies geschieht zum Teil ohne bauliche Massnahmen durch Temporeduktionen, zum Teil durch die Neugestaltung des Strassenraumes.
- Bauarbeiten: Vor der Haltestelle Brückfeld werden Poller eingebaut, der nachts den Individualverkehr vom Neufeld-Zubringer her abhält. Von der Haltestelle Brückfeld bis zum Bierhübeli wird der Strassenraum neu gestaltet. Die gesamte Halenstrasse durch den Bremgartenwald wird für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und teilweise zurückgebaut. Die gewonnene Fläche wird wieder aufgeforstet. Der Knoten an der Brüggbodenstrasse wird der neuen Verkehrssituation angepasst. Die Neubrückstrasse erfährt Temporeduktionen. Die Mittelstrasse wird zwischen Länggasse und Zähringerstrasse zu einer Begegnungszone mit Tempo 20 umgestaltet.
- Besonderheiten: Alle Massnahmen des Teilprojektes 2 sind baubewilligt.
- Im Rahmen des Projekts Länggasse ersetzt Energie Wasser Bern in mehreren Strassenabschnitten die über 50-jährigen Gas- und Wasserleitungen sowie verschiedene Elektroanlagen und Teile der öffentlichen Beleuchtung. Der Neubau der Gas- undWasserleitungen erfolgt im gemeinsamen Graben.
- Grundinformationen zu den verschiedenen Bauphasen.
- Kontaktperson: Reto Zurbuchen, Tiefbauamt, Telefon 031 321 68 59
Teilprojekt 3 – Weitergehende Verkehrslenkungsmassnahmen
- Massnahmen für die gestalterische Aufwertung und Verkehrsberuhigung innerhalb der Wohngebiete Länggasse
- geplante Bauzeit: Mitte 2010 bis ca. Mitte 2011
- Bauherrschaft: Stadt Bern
- Zweck: Gleichzeitig mit den Verkehrslenkungsmassnahmen des Teilprojektes 2 soll die Länggasse gestalterisch aufgewertet werden, der Verkehr wird an neuralgischen Punkten zusätzlich beruhigt. Die Umgestaltungen und die Temporeduktionen sollen den Anwohnerinnen und Anwohnern mehr Lebensqualität bieten.
- Bauarbeiten: In der Neufeld-, Fabrik-, Waldheim- und Muesmatt-/Freiestrasse werden Sperren eingebaut, welche nur für Notfalleinsätze geöffnet werden. Die Neufeldstrasse wird zusätzlich umgestaltet. Der Knoten Länggass-/Bremgartenstrasse wird ausgebaut, da die Halenstrasse im Teilprojekt 2 bereits für den motorisierten Individualverkehr gesperrt wurde. Dadurch werden auch Anpassungen an der Bremgartenstrasse vorgenommen. Temporeduktionen erfahren die Bühl-, die Länggass- und die Stadtbachstrasse. Um diesen gerecht zu werden, wird insbesondere die Länggasstrasse umgestaltet. Die notwendigen Lärmschutzfenster in der Länggassstrasse sind bereits im Bau und werden per Ende 2007 abgeschlossen sein.
- Besonderheiten: Die Massnahmen unterliegen noch dem Baubewilligungsverfahren. Die Einsprachen werde momentan noch behandelt. Weitere Informationen zum Stand der Einsprachen folgt.
- Im Rahmen des Projekts Länggasse ersetzt Energie Wasser Bern in mehreren Strassenabschnitten die über 50-jährigen Gas- und Wasserleitungen sowie verschiedene Elektroanlagen und Teile der öffentlichen Beleuchtung. Der Neubau der Gas- undWasserleitungen erfolgt im gemeinsamen Graben.
- Kontaktperson: Reto Zurbuchen, Tiefbauamt, Telefon 031 321 68 59
Projektorganisation

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